Landratsamt Enzkreis

Ab Donnerstag, 2. April sind einige Recyclinghöfe im Enzkreis wieder für die Kundschaft geöffnet

ENZKREIS. Ab Donnerstag, 2. April, sind die Recyclinghöfe in Königsbach, Lomersheim und Wurmberg im Wechsel mit Straubenhardt und Neulingen wieder geöffnet. Alle anderen Recyclinghöfe des Enzkreises bleiben vorerst geschlossen. Die Deponie Hamberg in Maulbronn ist täglich offen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage hatte das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft empfohlen, die bestehenden, bekannten und gut funktionierenden Entsorgungswege weiterhin sicherzustellen und soweit als möglich zu erhalten. Verbindliche Angaben zu den Öffnungszeiten sind derzeit nicht planbar. Die tagesaktuellen Öffnungszeiten sind  auf der Entsorgungsplattform des Enzkreises unter www.entsorgung-regional.de zu finden.

Zum Schutz der Kundschaft und der Mitarbeiter werden nur drei Anlieferer gleichzeitig auf die Höfe gelassen. Das Landratsamt bittet dringend darum, die erforderlichen Abstände zu den Menschen auf den Recyclinghöfen einzuhalten. Aufgrund der begrenzten Zufahrt muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Um diese so gering wie möglich zu halten, sollten nur Abfälle angeliefert werden, wenn dies zwingend notwendig ist, weil es zum Beispiel zu Hause keinen Platz für eine kurzfristige Zwischenlagerung gibt.

Wer sich krank fühlt, Husten, Schnupfen oder gar Fieber hat, sollte keinesfalls auf den Recyclinghof kommen, sondern am besten zu Hause bleiben und seine Abfälle zu einem späteren Zeitpunkt entsorgen.

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Nachweis der Tularämie (Hasen- oder Nagerpest) bei einem Feldhasen in der Gemeinde Kämpfelbach-Bilfingen

Mitte Februar wurde bei der Untersuchung eines Feldhasen aus der Gemeinde Kämpfelbach-Bilfingen Tularämie festgestellt. Bei dieser Krankheit, die auch Hasen- oder Nagerpest genannt wird,  handelt es sich um eine meldepflichtige, bakterielle Erkrankung, hervorgerufen durch den Erreger Francisella tularensis. Die  Infektionskrankheit ist eine Zoonose, das heißt sie ist vom Tier auf den Menschen übertragbar.

Wie das Verbraucherschutz- und Veterinäramt beim Landratsamt Enzkreis mitteilt, infizieren sich Menschen vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen oder auch beim Umgang mit Kadavern, insbesondere beim Enthäuten und Ausnehmen erlegten Wildes.

Streuobstwiesenbörse erfreut sich wachsender Beliebtheit

Streuobstwiese EnzkreisSeit einigen Jahren bietet das Landratsamt Enzkreis im Internet die „Enzkreis-Streuobstwiesenbörse“ an. „Diese Plattform führt Anbieter und Nachfrager von Obst und Obstbaumgrundstücken zusammen. Ziel ist eine bessere Nutzung des anfallenden Obstes aus Streuobstwiesen“, erläutert die Landwirtschaftsdezernentin des Enzkreises, Dr. Hilde Neidhardt. „Wir freuen uns, dass wir den Bekanntheitsgrad der Plattform steigern konnten. Sie wird immer intensiver genutzt, das belegt die kontinuierlich steigende Zahl an Anzeigen in der Börse.“

In diesem Jahr mit sehr schlechtem Obstbehang in den Streuobstwiesen ist die Börse laut Neidhardt besonders wichtig. Schon in Jahren mit gutem Obstbehang überstieg die Nachfrage nach Früchten das Angebot deutlich. Dies dürfte in diesem Jahr noch ausgeprägter sein, denn insbesondere junge Familien oder Neubürger suchen wieder unbehandelte Früchte zum Verzehr oder zur Saftbereitung.

„Häufig besteht darüber hinaus ein Interesse an der Pacht oder dem Kauf von Obstwiesen“, ergänzt Obstbauberater Bernhard Reisch vom Landwirtschaftsamt des Enzkreises. „Daher richtet sich unser Appell zur Nutzung der Börse insbesondere an ältere Obstwiesenbesitzer, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Bäume abzuernten. Es wäre sehr schade, wenn bei großer Nachfrage Früchte ungenutzt blieben und im Herbst womöglich unter den Bäumen verrotten würden.“

Die Nutzung der Internetbörse ist laut Reisch denkbar unkompliziert: Über die Internetadresse „www.enzkreis.streuobstwiesen-boerse.de“ kann über eine einfache Eingabemaske kostenlos eine Annonce für die Dauer von 100 Tagen in die Börse eingestellt werden. Anbieter und Nachfrager suchen dann per Telefon oder Mail den Kontakt miteinander und vereinbaren die Nutzungsbedingungen.

Für Obstwiesenbesitzer ohne Computer liegen bei den Gemeindeverwaltungen im Enzkreis Anzeigen-Vordrucke in Postkartenform aus, die ausgefüllt an das Landratsamt zurückgeschickt werden können. Dort werden die Anzeigen dann kostenlos in die Börse eingestellt.

Landratsamt Enzkreis ab Mittwoch mit eingeschränktem Dienstbetrieb

Zulassungsstelle Mühlacker bereits ab Dienstag komplett geschlossen

Ab Mittwoch, 18. März, können nur noch Kundinnen und Kunden ins Landratsamt Enzkreis nach Pforzheim kommen, die vorab einen Termin vereinbart haben. Für alle anderen muss die Kreisbehörde geschlossen bleiben. Dies gilt auch für sämtliche Außenstellen der Kreisverwaltung wie die Kfz-Zulassung oder das Landratsamt II in der Östlichen. Der Termin kann direkt mit dem zuständigen Sachbearbeiter vereinbart werden. Sollte der konkrete Ansprechpartner in der Verwaltung nicht bekannt sein, vermittelt die Telefonzentrale unter 07231 308-0 wie gewohnt weiter.

Dafür ist die Zentrale ebenfalls ab Mittwoch telefonisch länger erreichbar: montags bis donnerstags durchgehend von 8 bis 16, dienstags 8 bis 18 und freitags von 8 bis 12 Uhr. Termine können auch für den bislang für den Publikumsverkehr geschlossenen Mittwoch vereinbart werden. Wie gewohnt geöffnet bleiben die Deponien und Recyclinghöfe im Enzkreis.

Am Wochenende 27. und 28. Juli: Honigschleudern mit Kindern im Wildpark 

Logo enzkreis erlebenENZKREIS. Am Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juli, jeweils von 11 bis 17 Uhr bietet der Wildpark Pforzheim in Zusammenarbeit mit dem Bienenzüchterverein Pforzheim wieder für Kinder jeden Alters die Möglichkeit, Bienenwaben zu entdeckeln und selbst Honig zu schleudern. Zudem lernen sie die Herkunft, Gewinnung und Verwendung von Honig und anderen Bienenprodukten kennen. Der Kurs wird von Imkern des Bienenzüchtervereins betreut. Treffpunkt ist das Ewald-Steinle-Haus im Wildpark Pforzheim. Für weitere Informationen steht Winfried Franz unter Telefon 0160 98681270 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

Das Angebot ist Teil der Veranstaltungsreihe „Enzkreis erleben“, die von der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung und dem Landwirtschaftsamt zusammengestellt wurde. Sie bietet bis Anfang Dezember ein kreisweites Programm zu Landschafts-, Naturschutz-, Kultur- und Umwelt-Themen. Viele Initiativen und Vereine haben sich zusammengetan, um für die Schönheit und Vielfalt der Kulturlandschaft im Enzkreis zu werben. Alle Veranstaltungen stehen in einem Programmheft, das im Landratsamt und in den Rathäusern der Enzkreis-Gemeinden ausliegt. Es ist auch auf der Homepage des Enzkreises unter www.enzkreis.de/forum-21 eingestellt. (enz)

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