Solide Basis für spielerisches Lernen

- Lego AG an der Johannes Kepler Schule in Dietlingen erhält Ausstattung für 18 000 € -

LegoMint2019„Wissen und Bildung sind was wert“. Dies kann man in des Wortes doppelter Bedeutung und mit Blick auf eine größere Anschaffung für eine Mint/Lego AG an der Johannes Kepler Schule in Dietlingen feststellen. Dabei steht der Begriff „Mint“ übergreifend für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Rund 18 000 € hat die Gemeinde investiert um spielerisches Lernen für Kinder zu ermöglichen. So wurden insgesamt 36 Lego Baukästen (zwei Systeme WeDo und Mindstorms) mit dazugehörigen iPads, sowie Aufbewahrungsschränken angeschafft. Außerdem wurden für die Schul-AG auch Trainer,  unter anderem die Schulsozialarbeiterin Verena Seyfried für die spielerische Vermittlung von technischem Wissen ausgebildet. Auslöser für die ansehnliche Anschaffung war das Eltern-Engagement im Zusammenhang mit der Schließung der Hauptschule in Keltern vor zwei Jahren und dem Eintreten der Eltern für den Erhalt der beiden Schulstandort in Dietlingen und Ellmendingen. Damals hatte sich die Gruppe „Eltern für Keltern“ unter anderem mit dem Slogan „Kurze Beine – kurze Wege“ für den Erhalt beider Schulstandorte und ehrenamtlichen Einsatz versprochen. Eine Arbeitsgruppe des Vereins hatte sich zunächst Gedanken über Nutzungskonzepte für die leerstehenden Räume gemacht. Auf Initiative des ehemaligen FWG-Gemeindarts Stefan Altinger-Schöntaler hatte man Kontakt mit Vertretern von Lego Mint hergestellt und ein Lego Robotik-Angebot für Keltern entwickelt. Dies führte schlussendlich zur Gründung der Lego AG an der Johannes Kepler Schule in Dietlingen in der Trägerschaft von Eltern für Keltern.

Für die Zukunft ist der weitere Ausbau des Lego Systems in Keltern geplant um sich mittel- und langfristig als MINT/Lego Stützpunkt im Enzkreis zu etablieren.

Björn Steiger Stiftung – Jeder kann Leben retten!

Wiederbelebung1Der Herztod ist mit ca. 100.000 Opfern jährlich eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) zum Einsatz kommt. Diese Maßnahmen müssen in der Regel von Laien, die sich in nächster Nähe befinden, durchgeführt werden - denn bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben in den meisten Fällen irreparable Schäden zurück.

Schulung zur Wiederbelebung

Seit Anfang des Jahres steht ein AED-Gerät an der Mehrzweckhalle für den Ernstfall bereit.
Viele trauen sich jedoch die Anwendung eines Laien-Defibrillators nicht zu und haben generell Hemmungen, wenn es darum geht, im Ernstfall schnell Erste Hilfe zu leisten.
Aus diesem Grund bietet die Björn Steiger Stiftung eine öffentliche Schulung zur Wiederbelebung mit Einsatz eines Defibrillators an. Hier lernen Sie, wie einfach die Herzdruckmassage und der Einsatz eines AEDs sind.

Lassen auch Sie sich zum potenziellen Lebensretter ausbilden!

Wann:  Mittwoch, 16.10.2019, um 18:00 Uhr 
Wo: Grundschule Ellmendingen, Pavillon des Musiksaals
  Kinzigstraße 7, 75210 Keltern
Dauer: ca. 1-1,5 h
Kosten: keine

Jeder, dessen letzter Erste-Hilfe-Kurs schon länger zurückliegt und der herausfinden möchte, wie einfach Leben retten sein kann, ist herzlich willkommen!

Steffen Riegsinger im Rathaus Ellmendingen begrüßt

Einfuhrung Riegsinger HAL2019Von Bürgermeister Steffen Bochinger (2. v.re.), Personalchef Frank Kern (3. v.li.), Hauptamtsleiterin Karla Arp (li.), Bauamtsleiter Michael Mühlen (2. v.li.) und Personalrätin Vanessa Brecht (3. v.re.) wurde dieser Tage Steffen Riegsinger (re.) aus Keltern offiziell im Ellmendinger Rathaus begrüßt.

Herr Riegsinger wird zum 01.01.2020 Nachfolger von Frau Arp (Hauptamtsleiterin), welche zum Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. Bis dahin wird Herr Riegsinger sich in die unterschiedlichsten Aufgabengebiete des Hauptamtes einarbeiten, so dass der Übergang nahtlos erfolgen wird.

 

Erfolgreiche Lesung in der Gemeindebücherei Keltern

 LesungBibliothek2019 1Viele Interessierte lauschten gebannt der Autorin Mignon Kleinbek, die letzten Freitag sehr einfühlsam und berührend aus ihrer Roman-Trilogie "Wintertöchter" vorlas.LesungBibliothek2019 2
Die beeindruckenden Bücher erzählen die Lebensgeschichte von Anna und ihrer Familie, ihrem einfachen Leben in den Bergen Österreichs von den Kriegsjahren bis zur heutigen Zeit.
Nach zwei Büchern "Die Gabe" und "Die Kinder" erscheint nun im Oktober der 3. Band der Serie "Die Frauen" im Pinguletta Verlag Keltern.
Die spannende und mit vielen interessanten Wendungen geschriebene Geschichte hat Suchtpotenzial und fesselt die Leser.
Alle 3 Bücher sind in unserer Gemeindebücherei vorhanden und können ausgeliehen werden.

Die Taschengeldbörse - Ein Gewinn für Jung und Alt

Taschengeldboerse Gemeinde KelternDie einen sind auf Unterstützung angewiesen, die anderen würden gerne helfen. Beide zusammenzubringen, ist das Ziel der Taschengeldbörse der Gemeinde Keltern seit nunmehr vier Jahren.

Nach einer intensiven Werbeaktion im Frühjahr diesen Jahres blühte die Taschengeldbörse wieder auf. Der Pool der Jugendlichen, die Senioren und Seniorinnen in den verschiedenen Teilgemeinden Kelterns unter die Arme greifen möchten, ist wieder gut gefüllt. So konnten in den letzten Wochen viele Unterstützungsanfragen aufgenommen werden. Vorwiegend geht es dabei um leichte Hilfen bei der Gartenarbeit, Straße kehren, aber auch Hilfe bei der Ausrichtung einer Geburtstags-feier, den Vorbereitungen für andere Einladungen oder der Unterstützung bei Fragen zum Handy oder Computer sind dabei.

Da nun wieder alle Jugendlichen aus den Sommerferien wieder zurück sind, hat die Taschengeldbörse noch Kapazitäten offen. Wenn Sie, gerade jetzt zum Herbstanfang, bei Hof- und Gartenarbeiten Unterstützung benötigen, oder auch bei anderen Aufgaben, wie z.B. mit dem Hund Gassi gehen, melden Sie sich bei der Taschengeldbörse an. Für Senioren und Seniorinnen und Ihre Anfragen ist Frau Martina Schellenschmitt von der Beratungsstelle für Hilfen im Alter der Gemeinde Keltern in der Bachstr. 30 unter der Telefonnummer 07236-1309-25 zuständig.

Am besten zu erreichen am Mittwoch zur offenen Sprechstunde zwischen 8.30 und 10.00 Uhr oder zur tel. Sprechstunde am Donnerstag zwischen 8.00 Uhr und 9.30 Uhr oder jederzeit auf den Anrufbeantworter sprechen.                      

 

Kleinbahnbetrieb war ein Meilenstein in der Ortsgeschichte

Der ehemalige Weilermer Bahnhof  ist heute das gemütliche Vereinsheim des Kleintierzüchtervereins

Weiler800JahreKleinbahn001Dabei datieren erste Überlegungen und Schriftstücke bereits auf das Jahr 1893. In einer Verhandlungsniederschrift vom 12. Oktober 1897 geht es dann schon um den Grunderwerb und die Entschädigung für Obstbaumbesitzer. Der Bahnbau erfolgte dann ab 1898 durch die Badische Lokaleisenbahngesellschaft AG (Bleag). Am 2. Januar 1900 konnte die Strecke Ittersbach – Brötzingen in Betrieb genommen werden. Am 2. Juli 1901 erfolgte dann die Inbetriebnahme der Strecke Brötzingen – Pforzheim. Von 1909 bis 1911 wurde die Strecke elektrifiziert. 1919 jedoch wieder auf Dampf umgestellt. In den 1920er Jahren drohte der Bleag die Betriebsstillegung. Diese konnte jedoch bis 1930 hinausgezögert werden. Ab 1931 übernahm die Stadt Pforzheim die Kleinbahn. Als beliebte Panoramabahn befördert sie sonntags auch die Ausflügler in die Umlandgemeinden. Entlang der Strecke reihten sich die Haltestationen Bahnhöfe und Lagerschuppen aneinander. Durch Materialknappheit in den Kriegsjahren war der Betrieb allerdings recht schwierig.

Edles Getränk zu edlem Anlass

Weiler800JahreWhisky01„Etwas Besonderes zu einem besonderen Anlass!“  dachten sich Bürgermeister Steffen Bochinger und Hauptamtsleiterin Karla Arp und setzten sich mit Blick auf das 800jährige Ortsjubiläum von Weiler mit Hermann Becker in Verbindung. Dass er als ortsansässiger Landwirtschaftsmeister mit eigener Brennerei immer etwas Entsprechendes zu bieten hat, ist hinlänglich bekannt.

So kam man schnell überein, dass ein Jubiläumswhisky wohl das passende Geschenk für Ehrengäste und Honoratioren beim Jubiläumsfest wäre. Gesagt, getan. Dieser Tage wurde nun der, mit Getreide aus der Region hergestellte und sechs Jahre im Eichenfass gereifte Single-Malt-Whisky auf die 0,7 Liter-Flasche gezogen. Honigfarben in der Flasche glänzend und mit einem von Jeff Klotz, in des Wortes doppelter Bedeutung „einmalig“ gestalteten Etikett versehen stellte Kelterns Bürgermeister Bochinger erfreut fest: „Das ist ein echter Hingucker“ ; dazu ergänzte er: „..und das Jubiläumsfest am Wochenende wird mindestens genauso gut.“

Steinerne Zeugen der Ortsgeschichte von Weiler

Weiler800JahreKirche001 „Wenn Steine reden könnten…. „ mit dieser Redensart bringt mancher Zeitgenosse gleichermaßen seine Ehrfurcht vor einem bedeutenden Bauwerk, als auch die Achtung vor der Geschichte zum Ausdruck; denn Steine sind standhafte Zeugen einer Siedlungs- und Kirchengeschichte. Oftmals haben sie den Grundstein für Städte und Ortschaften gelegt, die von einer ehemals kleinen Häuser-Ansammlung heute zu stattlichen Ortschaften herangewachsen sind. Gerade so wie in Weiler wo an diesem Wochenende, 21. und 22. September, zunächst mit einem Festbankett am Samstagabend ab 19 Uhr und dann am Sonntag ab 10.30 Uhr mit einem großen Jubiläumsfest das 800jährige Ortsjubiläum gefeiert wird. Wenngleich die urkundliche Erwähnung von Weiler „erst“ auf das Jahr 1219 datiert, so geht man doch davon aus, dass das Schloss, das einst in Weiler stand und von dem heute nur noch ein Straßenname und eine Gewannbezeichnung hindeuten um das Jahr 1000 von den Grafen Calw errichtet wurde und gleichsam als nicht geschichtlich belegter Ursprung von Weiler anzunehmen  ist.

Müller, Mühlen und Steinbrüche

 Weiler800JahreMueller Skulptur004……….so könnte man einen Teil der Geschichte von Weiler überschreiben, denn die Wasserkraft der Pfinz war auch ein Segen für die Bewohner des heute 1300 Einwohner zählenden Ortsteils Weiler. In diesem Sinne gab es früher hier gleich mehrere Mühlen: Im Ort die Dorfmühle, dazu die etwas flussaufwärts gelegene Neumühle, die in jüngerer Geschichte als Wohnhaus und Bekleidungsgeschäft genutzt wurde und die weit außerhalb gelegene Ölmühle; sie war zunächst Sägemühle, dann Ölmühle und ist heute nur noch Wohnhaus. Ihren eigentlichen Zweck erfüllt heute nur noch die Dorfmühle im alten Ortskern die schon in der zehnten Generation betrieben wird.  

Allerdings wird die Wasserkraft schon lange nicht mehr benötigt. Für  den modernen Mühlenbetrieb sind heutzutage der Strom und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse des Müllers die „treibende Kraft“. Auf dieser Basis wird in der Mühle Beck heute die über 500 Jahre alte Tradition erhalten und Getreide gemahlen.

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